Grogi-Pfote4Wenn jemand Gesundheit sucht,
frag zuerst, ob er bereit ist,
künftig die Ursachen der Krankheit zu meiden;
erst dann darfst du heilen.
SokratesGrogi-Pfote4

Buchtipp:
ZIEGLER, Jutta: Hunde würden länger leben, wenn… Schwarzbuch Tierarzt. Totgeimpft, fehlernährt, medikamentenvergiftet – Eine Insiderin packt aus!, München 2011 (mvg Verlag).

Homöopathie_Kasten


Impfungen – das heikle Thema –

auch bei Tieren


Von Christiane P. Krüger und Dr. Hartmut Krüger, Homöopathische Tierärzte und Heilpraktiker
Max ist ein fünfzehnjähriger Warmblutwallach, der vor acht Jahren aus dem Turniersport wegen einer Lahmheit ausschied. Jetzt lebt er auf der Weide hinterm Haus als Familien-pferd und ist der spezielle Liebling der achtjährigen Enkelin Sandra. Diese will in vier Wochen zum ersten Mal auf Maxens Rücken ihre erste Reiterprüfung absolvieren. Vorbedingung für die Teilnahme von Max ist ein gültiges lmpfzeugnis gegen Pferde-influenza. Solange Max als Familienpferd diente, war er nicht geimpft worden.
Der Tierarzt wird gerufen, Max gegen "Pferdehusten" (Pferdeinfluenza oder Scalma) zu impfen. Man entschliesst sich, Max die "beste" Impfung zu verabreichen, die nicht nur gegen Influenza-, sondern auch gegen Herpes-Viren immunisiert. Zwei Wochen später stellt der Grossvater beim Füttern fest, dass Max hustet. Sandra bestätigt, Max habe schon in der letzten Reitstunde vor vier Tagen zweimal kurz gehustet. Der Grossvater, der schon sein Leben lang mit Pferden zu tun hatte, beruhigt sie und meint, so etwas könne immer mal durch staubiges Futter vorkommen. Bei der nächsten Reitstunde wird auch der Reitlehrer auf den Husten aufmerksam und schickt Sandra mit Max wieder nach Hause. Der Familienrat beschliesst, jetzt den Tierarzt zu Rate zu ziehen. Dieser untersucht Max bereits am nächsten Tag und meint auf die entsprechende Frage der Eltern, dass zwischen dem Husten und der Husten-Impfung vor drei Wochen kein Zusammenhang bestehen könne. Er behandelt Max mit einem Antibioticum, das gegen bakterielle Atemwegsinfektionen wirkt, und gibt einen Hustensaft ab. Zwei Tage vor der Reiterprüfung hustet Max noch immer. Der Tierarzt wird wieder gerufen, und auf das weinende Drängen von Sandra bekommt Max eine hustenstillende Spritze. So ist wenigstens die Reiterprüfung gesichert. Max jedoch hustet zwei Tage nach diesem Termin wieder wie gehabt. Um die Geschichte abzukürzen, sei vorweggenommen, dass sich Maxens Husten als stärker erweist als alle tierärztlichen Medikamente. Der Tierarzt verordnet Sommerweide. Jede Belastung - wie z.B. Reiten - wird verboten. Daraufhin beruhigt sich Maxens chronischer Katarrh der oberen Luftwege tatsächlich. Im Spätherbst wird Max jedoch hustend von der Weide geholt. Die ersten kühlen Tage und ein paar Regengüsse haben seinen Husten wieder ausbrechen lassen. Der Tierarzt diagnostiziert nun mit Bedauern eine chronisch obstruktive Bronchitis (COPD). Er bekommt atemwegserweiternde und schleimlösende Medikamente. Max darf nur noch im Schritt bewegt werden. Während des Winters soll er angefeuchtetes Heu bekommen. Dennoch muss der Tierarzt jetzt zweimal im Laufe des Winters zusätzlich hustenstillende Spritzen verabreichen (Depotcorticoide). Aber immerhin, Sandra darf wieder reiten. Doch die Freude hält nicht lange an. Als im Mai die ersten warmen Tage kommen, steht Max eines Morgens mühsam, wie asthmatisch atmend im Auslauf. Wieder wird der Tierarzt geholt. Dieser schüttelt besorgt den Kopf und teilt der entsetzten Familie mit, Max sei jetzt "dämpfig". Sein Lungengewebe sei so weit zerstört, dass nicht mehr genügend Sauerstoff aufgenommen werden könne. Eine Aussicht auf Heilung bestehe nun nicht mehr.
Ein zweiter Tierarzt wird zugezogen, bestätigt die Diagnose und erklärt, durch den langen Gebrauch von atemwegserweiternden Medikamenten seien auch Herz und Kreislauf in Mitleidenschaft gezogen. Er sieht keine andere Möglichkeit, als Max das Gnadenbrot zu geben und ihn - auch wenn es schwer fällt - zu erlösen.

Drei bittere Erkenntnisse


Erste Erkenntnis aus dieser Geschichte - die übrigens für zahllose ähnliche steht:
Eine Hustenimpfung schützt nicht automatisch vor Husten. Eine eindeutige Antwort auf die Frage, ob ein ursächlicher Zusammenhang zwischen Maxens Impfung und seiner fatalen Krankheitsentwicklung besteht, ist nicht möglich. Die Impfstoffhersteller jedenfalls streiten jeden Zusammenhang ab. Sie behaupten, dass bisher in jedem Fall von Impfschaden oder Impfdurchbruch ein oder mehrere Verstösse gegen ihre Impfanweisungen nachgewiesen werden konnten.
Im vorliegenden Fall würde der Impfstoffhersteller möglicherweise behaupten, dass Max zum Zeitpunkt der Impfung nicht völlig gesund gewesen sei und dass ein belastbarer Impfschutz ohnehin durch diese eine Impfung nicht gewährleistet werden konnte; denn frühestens nach zwei Nachimpfungen - im Abstand von vier bis sechs Wochen und nach einer dritten Impfung sechs Monate später - hätte das Tier über einen ausreichenden Impfschutz verfügt. Dass eine solche Nachimpfung am Beispiel von Max überhaupt nicht in Frage gekommen wäre (nur völlig gesunde Tiere dürfen geimpft werden!), ignoriert der Impfstoffhersteller gewöhnlich.
Virologen und Immunologen ihrerseits entziehen sich einer klaren Antwort und führen derart zahlreiche Argumente für und wider die landläufig geübte lmpfpraxis an, dass unter üblichen Haltungsbedingungen von Haustieren eine unbedenkliche Impfung eigentlich kaum mehr in Frage kommt (siehe Mitteilung des Paul-Ehrlich-Instituts zur Impfpraxis bei Tieren).
Zweite Erkenntnis:
Sogar die kunstgerechte schulmässige Behandlung kann nichts Ursächliches gegen eine derartige Schwäche des Immunsystems ausrichten. Wohl aber hätte eine rechtzeitig eingeleitete sachgemässe homöopathische Behandlung die fatale Entwicklung der geschilderten Erkrankung aufhalten und sogar den Patienten heilen können.
Dritte Erkenntnis:
Immer noch viel zu wenige Tierärzte klären die Tierbesitzer über die möglichen Folgen ihrer Massnahmen auf. Weder auf die Risiken und möglichen Folgen der Impfungen, noch auf die der Antibiotica oder antientzündlichen („hustenstillenden“) Medikamente wird hingewiesen. Jeder Tierarzt weiss, dass weder das eine, noch das andere eine kausale Therapie gegen Virusinfekte oder Impffolgen darstellt. Dennoch unterbleibt meist eine derartige Aufklärung der Tierbesitzer, denn im Bereich der schulmedizinischen Therapie gibt es bekanntlich keine Alternativen. Wozu also den Tierbesitzer beunruhigen? Tragisch wird diese Unterlassung aber dann, wenn die übliche schulmedizinische Therapie - wie bei Max - keine Besserung bringt und wenn dennoch auf die rechtzeitige Anwendung medizinischer Alternativen - wie der Homöopathie - (oder zumindest auf einen Hinweis) verzichtet wird.

Wen soll man dafür zur Verantwortung ziehen?

Die Universitäten? Weil sie in voller Kenntnis dieser Situation immer noch keinen Platz für die Homöopathie im tierärztlichen Studiengang geschaffen haben? Oder die Tierärzte, die grösstenteils die Homöopathie noch immer für eine paramedizinische Gaukelei halten und nur dann in ihren meist sehr „komplexen“ und unspezifischen alternativen Arzneimittelfundus greifen, wenn ein Tierbesitzer von sich aus auf homöopathischer Behandlung seines Tieres besteht?
Natürlich nicht. Niemandem ist mit Schuldzuweisungen gedient. Abhilfe kann nur dann geschaffen werden, wenn sich die Homöopathie in den berufsständischen Einrichtungen und in der breiten Öffentlichkeit zunächst an die kritischen und interessierten Kollegen und Patienten (-Besitzer, -Eltern) wendet und sich selbst die Öffentlichkeit schafft, die ihr von staatswegen als gleichberechtigtem medizinischen System zusteht.

Impfungen und Immunsystem

Die Idee der Impfung entstand zur selben Zeit wie die Homöopathie. Der Engländer Edward Jenner hatte den Gedanken, die ungefährlichen Kuhpocken dem Menschen einzuimpfen, um ihn vor den lebensgefährlichen Schwarzen Pocken zu schützen. Er hatte beobachtet, dass Melker die häufig Träger von Kuhpocken waren, eine dauerhafte Resistenz gegen die Schwarzen Pocken besassen. Insofern verwirklichte Jenner mit seiner Erfindung der Vaccination (von vaccinia = die Kuhpocke) einen zutiefst homöopathischen Gedanken (siehe Harns L. Coulter). Hahnemann hatte in seinem Organon dieselben Beobachtungen niedergeschrieben - dass nämlich ähnliche Erkrankungen einander abschwächen und sogar verhindern können.

Was passiert bei einer Impfung?

Eine Impfung ist eine Art „künstliche“ Infektion. Mit Spritze und Kanüle werden abgeschwächte oder veränderte Erreger, z.B. Influenza-Viren, dem Impfling in Millionenzahl in den Körper injiziert. Dabei wird der Weg einer „natürlichen“ Virusinfektion umgangen und der Organismus überfallartig vor vollendete Tatsachen gestellt, ohne dass er rechtzeitige Abwehrmassnahmen hätte ergreifen können. Im Gegensatz dazu hätte der Körper bei einer „natürlichen“ Infektion mehrfach Gelegenheit zur Virus-Abwehr gehabt: z.B. über die Schleimhautabwehr aller Körperöffnungen und - falls diese versagt - über die regionalen Lymphdrüsen. Gleichzeitig hätte der Körper nicht nur Gelegenheit zur Abwehr, sondern auch zum Identifizieren und Kennenlernen des Eindringlings gehabt. Dessen persönlicher Code hätte fortan die Abwehrmassnahmen des Körpers gegen diesen speziellen Keim optimiert und so das Immunsystem auf natürliche Art und Weise stimuliert.
Stattdessen wird bei der „künstlichen“ Infektion einer Impfung der grösste Teil der Immunabwehr umgangen. Der Eindringling befindet sich sozusagen hinter der Kampflinie. Dies entspricht tatsächlich - bildlich gesprochen - einem überfallartigen Sabotageakt hinter den Abwehrlinien des Organismus. Der Eindringling kann sich weitgehend ungestört in die Informationszentren des Organismus eingliedern. Zwar sind diese Impfviren nicht in der Lage, die typische Erkrankung, gegen die sie schützen sollen, zu erzeugen, wohl aber eine sogenannte Impferkrankung. Dabei kann es zu solchen Reaktionen kommen wie bei „Max“ beschrieben (Hustenimpfung erzeugt Husten) - siehe auch P.Mohr.
Unbestritten ist, dass nach der Impfung beim grössten Teil der Impflinge ein erhöhter Abwehrspiegel (Antikörper-Titer) erzeugt wird. Das geschieht nicht momentan, sondern erst nach einer Phase der Abwehrschwächung (Immundepression). Nach jeder Impfung liegt zunächst kurzfristig eine eingeschränkte Abwehrlage vor. Denn - anders als bei der „natürlichen“ Infektion - hatte ja der Körper keine Gelegenheit zu vorbereitenden Abwehrmassnahmen.

Der Irrtum vom alleinigen Infektionsschutz durch hohe Antikörper-Titer:

Nach der anfänglichen Immundepression führt die Impfung zur Entstehung eines sprunghaft zunehmenden Antikörper-Titers. Erst dann wird der beabsichtigte Impfschutz nach Ansicht der Immunologen für belastbar gehalten. Das trifft nur bedingt zu. Stellt man die Frage anders - nämlich, ob ein Organismus ohne einen derart hohen Antikörper-Titer schutzlos sei, muss man zugeben, dass der Organismus auch aus eigener Kraft genügend wirksame Abwehrmöglichkeiten besitzt.
Der Grund dafür ist ein ganz einfacher: Die wirksame Immunabwehr stützt sich nicht in erster Linie auf eine ständig vorhandene hohe Menge von Antikörpern gegen jeden nur denkbaren Erreger; das wäre bei der Vielzahl von unterschiedlichsten Krankheitskeimen vom Körper gar nicht zu leisten. Viel mehr stützt sich die Immunabwehr in erster Linie auf ein Identifizierungs- und Wiedererkennungssystem (Memory-System), bei dem jeder Krankheitskeim, gegen den der Organismus einmal Antikörper-Abwehrstoffe gebildet hatte, fortan wie in einer Kartei abgespeichert und jederzeit reaktivierbar ist. Auch ohne Impfung erzeugt er bei erneutem Kontakt mit denselben oder ähnlichen Keimen die benötigte Menge Antikörper. Damit wird auch ohne die ständige Bereithaltung von unendlich vielen verschiedenen Antikörpern eine gesunde Abwehrlage geschaffen.
Die sogenannten Wiederholungsimpfungen (Nachimpfungen oder Boosterimpfungen) stellen auch in der tierärztlichen Impfpraxis ein grosses Problem dar. Weil dieser Irrtum von der angeblichen Notwendigkeit hoher Antikörper-Titer so weit verbreitet ist, müssen auch unsere Tiere ein Übermass an Impfungen während ihres Lebens über sich ergehen lassen. Beispielsweise soll jede der fünf grossen Infektionskrankheiten des Hundes, gegen die routinemässig geimpft wird, nach Empfehlung der Pharma-Forschung jährlich mindestens einmal durch Wiederholungsimpfung geboostet werden.

Impffolgen:

Wird ein Haushund zwölf Jahre alt, so hat er insgesamt 12 x fünf Impfungen, zusätzlich eine Grundimmunisierung, also ca. 65 Impfungen erhalten. Natürlich sind das keine 65 Einzel-impfungen,sondern es werden meist drei, vier oder fünf Impfungen gegen die gängigen Krankheiten zu einer polyvalenten Impfdosis („Jahresimpfung“) zusammengefasst. Aber gerade dieser Umstand führt zu einer Überforderung des Immunsystems, welche in der Natur niemals vorkommt und die Anfälligkeit für neue Erkrankungen erhöht.
Ein besonderes Risiko besteht in der Impfung von „Säuglingen“: in der Tiermedizin sind das z.B. die Welpen, welche bisher durch die - gesunde - Muttermilch einen vollen Antikörperschutz bekommen haben. Trifft die Impfung auf diese Antikörper, so werden diese im Rahmen einer Antigen-Antikörper-Reaktion zunächst zerstört. Ein sechs bis sieben Wochen alter Welpe, der nach der Impfung seinem neuen Besitzer übergeben wird, ist nun einem dreifachen Stress ausgesetzt: Die Muttermilch wurde abgesetzt, er kommt in eine neue und fremde Umgebung und tritt nun zusätzlich m.o.w. ohne Immunschutz seinen neuen Lebenslauf an. In zahlreichen Fällen führt diese Konstellation zu lebensbedrohlichen Erkrankungen. Bei anderen Tiergattungen fällt dieser Termin häufig noch mit der Zahnung zusammen, was noch einen zusätzlichen Stressfaktor bedeutet, was nicht nur aus der Homöopathie allgemein bekannt ist.
Doch die regelmässigen „Schutzimpfungen“ schwächen nicht nur das Immunsystem des Einzeltieres, sondern lassen in bedenklichem Umfang neue Virusinfektionen entstehen. Führt die zunehmende Zahl von Impfungen möglicherweise zu einer Art Mutation der Viren?
Ist das vielleicht ähnlich zu verstehen wie die Entwicklung von Antibiotica-resistenten Bakterien?


Dazu einige Beispiele:

Nachdem alle Pferde, die an öffentlichen Veranstaltungen teilnehmen, seit mindestens zwanzig Jahren gegen Pferde-Influenza geimpft werden, nehmen seit mehreren Jahren die Herpes-Virusinfektionen drastisch zu, so dass zusätzlich auch gegen Herpes geimpft wird.
Nachdem die Maul- und Klauenseucheimpfung bei Rindern jahrzehntelang jährlich flächendeckend durchgeführt worden war, ergab sich keine verbesserte Gesundheitslage, sondern es kam zu einer sprunghaften Zunahme von neuen Virusinfektionen des Rindes wie IBR/lPV (Infektiöse Bovine Rhinotracheitis = Nasen-Luftröhrenkatarrh des Rindes / Infektiöse pustulöse Vulvovaginitis = Bläschen-Scheiden-katarrh des Rindes - der weltweite Durchseuchungsgrad liegt bei 2 bis 50%!), BRSV (Bovines Rhinitis-Stomatitis-Virus = Nasen-Maul-Entzündung des Rindes), BVD/MD (Bovine Virusdiarrhoe = Virusdurchfall des Rindes /Mucosal Disease = Maulschleimhauterkrankung mit Bläschenbildung) usw. Gegen alle diese Erkrankungen werden laufend neue Impfstoffe entwickelt. - Die Maul- und Klauenseuche ist trotz jahrzehntelanger Impfung in Europa noch nicht getilgt. Man hat jedoch die Vergeblichkeit der Impfkampagnen eingesehen; ausserdem fehlt das Geld für weiteres Vorgehen. Deshalb wird nun seit einigen Jahren nicht mehr gegen MKS geimpft - und siehe da, die Situation ist ohne Impfung nicht schlechter!
Nachdem fast jeder Hund in den letzten zwanzig bis dreissig Jahren gegen die klassischen Hundekrankheiten Staupe, Hepatitis und Leptospirose (SHL) geimpft worden ist, tauchte plötzlich eine neue schwere Viruserkrankung auf, die als Parvovirose des Hundes (schwerste Durchfallerkrankung) bekannt wurde. Sie verläuft, schulmedizinisch behandelt, oft tödlich. Die Homöopathie dagegen kann sie mit dem passenden homöopathischen Mittel genauso wie andere Durchfallerkrankungen heilen.
Die Katzen sind - ebenfalls in grossem Rahmen - gegen Katzenseuche (Panleukopenie), gegen Herpes und Caliciviren (Katzenschnupfen) geimpft worden. Erkrankungen des „Katzenschnupfen-Komplex“ finden trotzdem laufend weitere Verbreitung. In letzter Zeit werden dabei zusätzliche, neue Viren gefunden, die zu den Retroviren gehören. Die Panleukopenie wurde zwar durch die Impfung besiegt - dafür treten nun in den letzten Jahren gehäuft die oft tödlich verlaufenden
Erkrankungen des Immunsystems auf wie die feline FEIV und FIP („Katzen-AIDS“). Bei dieser Aufzählung wurden bisher nur einige der in den letzten zehn bis zwanzig Jahren neu aufgetretenen Viruserkrankungen erwähnt.
Zu den Impffolge-Erkrankungen müssten noch alle weiteren Erkrankungen gerechnet werden, die sich nur durch ein geschädigtes Immunsystem erklären lassen: dazu gehört die erhöhte Krankheitsanfälligkeit aller besonders beanspruchten Organsysteme, von denen hier nur einige genannt sein sollen:
Bei Pferden nehmen insbesondere die allergisch bedingten Atemwegserkrankungen zu, die früher oder später zur Unbrauchbarkeit der Tiere führen; -bei Rindern die Neigung zu Unfruchtbarkeit, die schon fast routinemässig mit Hormonen therapiert wird; -bei Hunden und Katzen die Zunahme von allergischen Hauterkrankungen usw.

Tollwut:

Eine Sonderstellung in der lmpffrage nimmt die Tollwut ein. Diese Viruserkrankung wird zu den Zoonosen gezählt; das sind Erkrankungen, die vom Tier auf den Menschen übertragen werden können. Die Tollwut oder Rabies kann bei allen Säugetierarten vorkommen. Hunde und Katzen sollen nach Ansicht der Virologen möglichst lebenslang jährlich einmal gegen Tollwut geimpft werden. Die Impfung wird ferner für alle Haustiere empfohlen, die mit Wildtieren in Kontakt kommen können.
Flächendeckend wurden Impfköder gegen Tollwuterkrankungen bei Füchsen von Hubschraubern aus abgeworfen. Neuerdings gibt es sogar Überlegungen zu lmpfkampagnen bei Fledermäusen, da sogar diese als Überträger der Tollwut in Frage kommen.
Gerade bei der Tollwut-Impfung ist es so gut wie sicher, dass die einmalige Auseinandersetzung mit dem überall vorhandenen Feldvirus der Tollwut auch ohne akute Erkrankung zu einer lebenslangen Immunkompetenz gegen diesen Erreger führt. Es ist nicht abzusehen, welchen Einfluss diese ständige Überimpfung auf die Abwehrlage unserer Haustiere hat.
Einige Tierärzte haben den begründeten Verdacht, dass speziell die ständig wiederholte Impfung gegen Tollwut für einige schwere Erkrankungen des Zentralnervensystems wie Epilepsie begünstigend wirken könnte. Der englische homöopathische Tierarzt Dr. Chr. Day führt die meisten Ekzem-Erkrankungen, Autoimmun-Erkrankungen, Arthritis, Immundefizienz, Pankreasinsuffizienz und Diabetes sowie verschiedene Krebserkrankungen auf eine zugrundeliegende Schwächung des Immunsystems infolge von zahlreichen Impfungen zurück.
Der englische homöopathische Tierarzt Dr. John Saxton betont, ständige Impfungen müssen zwangsläufig zu neuen Erkrankungen führen.
In der Homöopathie erfährt - ganz besonders bei der Anamnese chronischer Erkrankungen - die Beachtung der Impfungen einen hervorragenden Stellenwert. Keine andere Therapieform kann Arzneien bieten, die zuverlässig bei frischen Erkrankungen im Gefolge von Impfungen wirksam wird.
Wird die Impfpraxis bei Mensch und Tier auf die heute übliche Art weitergetrieben und unser Immunsystem geschwächt, stellt sich die Frage: Welche Erreger und Erkrankungen werden wohl in Zukunft noch auf uns zukommen??? Sind Impfungen einer der grossen Irrtümer der Medizin unseres Jahrhunderts?
 

Literatur



- COULTER, Harris L.: Impfungen, der Grossangriff auf Gehirn und Seele, Hirthammer-Verlag, 1993 - COULTER, H. L., und FISHER, B.: Dreifach-Impfung - ein Schuss ins Dunkle, Barthel-Verlag, 1992
- DAY, Chr.: Epilepsy - A Homoepathic Approach (Chapter on Vaccinosis), in: International Journal for
Veterinary Homoepathy, Vol. 4, No. 2, Oct. 1989, published 1991, 24
- DELARUE, F. und S.: Impfungen, der unglaubliche Irrtum, Hirthammer-Verlag, 1993
- DELARUE,, S.: Impfschutz, Irrtum oder Lüge?, Hirthammer-Verlag, 1993
- HOECHST-ROUSSELL: VET-Impulse, 6. Jg., Ausgabe 1. Jan. 1997, 10 – 11
- KRÜGER, H.: Zeitschrift für Ganzheitliche Tiermedizin, Editorial, 9. Jg., Heft 4. 1994, 85
- MOHR, Peter: Freizeit im Sattel, Heft 4, 1998, 342 – 345
- PAUL-EHRLICH-INSTITUT: Empfehlungen für die Impfpraxis, in: Deutsches Tierärzteblatt, Heft 11, 1994,
zitiert in Zeitschrift für Ganzheitliche Tiermedizin, 9. Jg., Heft 4, 1994, 103
- TOBIN, S.: Schutzimpfungen aus ganzheitlich-medizinischer Sicht, in: Zeitschrift für Ganzheitliche
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- TORP, Chr.: VET-Impulse, 6. Jg., Ausgabe 1, Jan. 1997, 10
- SAXTON, J.: Vaccination - The Hidden Enemy?, in: Journal for Veterinary Homoepathy, Vol. 3, No.1
April 1988